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Der Deutschverein des UKL Forums (UKL GermSoc) watch

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    Danke!

    Argh! Im Moment habe ich soviel Angst über meine mündliche Prüfung ... ich kann nicht Deutsche sprechen ... werde ich nicht bestehen! Haben jemanden Rat, die AS Deutsche gemacht hat?
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    Hmm ... Rat kann ich net geben, da ich mein AS auch zum ersten Mal mach! Bin ja mehr excited darueber, dass das ganze aufgenommen wird etc! lol

    Na ja, ich auf jeden Fall, lese mir meinen Talk und alles mehrmals durch und dabei praegt sich bei mir das alles so ein!
    Also so lern ich in French, denn Deutsch brauch ich net allzu viel! ... Viel Glueck allen! Wird schon schief gehen (**Ist eine Redensart, positiv gemeint**)
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    Mein Gott!
    Wo sind euch? :eek:
    Die Sonne scheint! :p:
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    (Original post by afireinside©)
    Die Sonne scheint! :p:
    EBEN!!!! :P
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    30 Grad!
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    Hallo allerseits! Ich habe durch einem Zufall dieses Forum entdecked und ich wollte Fragen ob irgendjemand die Theorie untersuetzt von dem 'alle' jetzt reden. Naemlich die die sagt dass die Englaender allersamt mit Hitler fasziniert sind und ueber gar nichts anderes reden! Ich finde das total uebertrieben- was haelt ihr davon?
    Marianne
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    Hey, kann ich auch diesem Verein betreten?

    Ach, und Mazraz, ich hab grad eben von dir jetzt das erste mal von dieser 'theorie' gehört - bin natürlich nicht momentan in England, aber du kannst mir glauben, das is völlig übertrieben. Es werden aber schon Hitler witze gemacht und nach der Sache mit dem idioten Prinz Harry... naja, da haben natürliche einige etwas mehr über so was geredet, aber das war ja klar.
    Ich bin sicher, dass es in England genauso extrem dumme Neo-Nazis gibt wie in den USA auch, aber nicht besonders viele im vergleich zu wie viele es in Deutschland mitlerweile leider unter den Jugendlichen gibt. :-(
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    Hmm also die deutschen Medien sehen im Moment das alle wirklich so mit der 'Theorie' z.B. dass in England in Geschichte leider fast nur Nationalsozialismus behandelt wird. Leider kriegt man hier auch nichts anderes mit, keine Meinungn von Engländern auf der Straße, sondern nur die großen Schlagzeilen der Sun etc (Panzer-Papst). Ich glaube es liegt auch es daran, dass man darüber äußerst empfindlich ist und vielleicht auch nicht weiß, dass die englischen Medien um Grunde alles jeden fertig machen (Franzosen, Amis etc)
    Hier wo ich lebe, kenne ich keine rechten Jugendlichen. Aber ich glaube, dass es auch davon abhängt, ob man in einer Uni-Stadt oder irgendwo im hintersten Kaff lebt. Welche Gegenden hast du gerade im Sinn, Adarah? Ich kann mir gut vorstellen, dass die Rechten im Osten fast sogar schon gesellschaftsfähig sind ... obwohl es dort fast gar Ausländer gibt.
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    Ja, ich will es mal so sagen, in Deutschland sind die Boulevard Blätter viel 'korreketer', im allgemeinen sind the Zeitungen auch viel vorsichtiger as manche in England. Im Geschichts unterricht wird natürlich noch anderes behandelt, Britishe Geschichte nämlich, vorallem Nord-Ireland wird sehr ausführlich behandelt. Man kann im britishen system jedoch Geschichte sehr früh abwählen, während wenn man Abitur macht, man ja die ganze Zeit über das Fach nicht abwählen kann. In der Zeit in der es also für alle Pflicht ist wird natürlich der Nazionalsozialismus behandelt, da es also sehr wichtiges Thema gilt. Generel ist es aber so wie in Deutschland - vor nicht so langer Zeit war auf dem Titel Blatt der Bild 'Hitler's UFO' - keiner von meine Freunden liest normal die Bild - aber die Ausgabe haben sie sich gekauft. Hitler und Nationalsozialismus verkauft sich gut, also ist es ein gern aufgegriffenes Thema der Boulevard Blätter.

    Also, ich bin mir nicht sicher wie schlimm es im Osten aussieht, aber im Westen ist es schon schlimm genug. Kennst du Germersheim in der Pfalz? Bestimmt nicht, aber die ganze Gegend dort ist voller Rechtsradikaler, gibt noch andere Gegenden in West Deutschland, da bin ich mir sicher. Aber es ist so, dass es leider viele Jugendliche sind, did einfach nicht richtig informiert sind - die wissen die Wahrheit über Hitler gar nicht. Schwer vorstellbar, aber leider wahr. Vor allem dort wo die Hauptschulen extrem schlecht sind, passiert es, weil die Leute dort nichts lernen können und einfach so in dem Milieu drin sind...
    Klar ist da nicht jeder ein Neo Nazi, aber es gibt schon einige, und ich denke im Osten ist es schlimmer, denn obwohl es weniger Ausländer dort gibt, gibt es dort auch gleichzeitig eine sehr viel höhere Arbeitslosigkeit.
    Die sollten einfach alle von der Schule aus zu einem Austauschbesuch nach London geschickt werden, das ist meine Meinung :cool:
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    In der Schule machen wir in Geschichte gerade auch das Thema, doch es hat mich eigentlich gar nicht interessiert; Das Thema läuft rauf und runter in den Medien, irgendwann ist es ausgelatscht. Viel interessanter war die Weimarer Republik, denn endlich wurde uns mal erklärt wie es überhaupt zum Nationalsozialismus gekommen ist!
    Hmm Germersheim? Kenn ich eigentlich nicht, bin aber auch auf einer grünen Neckarinsel aufgewachsen Aber es ist schon schade zu sehen, dass es solche Menschen gibt. Bildung sollte vor allem dann sehr wichtig sein. Hast du dort mal gelebt? Nun ja, solche Leute gibt es leider überall, ich glaube man sollte es dann so halten, wie es deine signature sagt, oder?
    Oh ja, London. Schöne Stadt, leider hatte ich noch nie den Akzent gehört als ich dort war und hatte deshalb ein paar Probleme mit dem Verständnis
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    Mal so zum Thema Neo-Nazis:
    Ich lebe in München, und bin auch hier aufgewachsen. Auch wenn einem die Medien suggerieren wollen, dass es hier lauter Nazis geben soll, ich habe noch nie welche gesehen, bzw es hat sich noch nie einer als solcher kenntlich gemacht. Sicherlich, das mag vielleicht daran liegen, dass ich keinen der von ihnen verhassten Gruppen (Ausländer, Juden, Kommunisten etc.) angehöre. Allerdings ist es eine Tatsache, dass ich schon unzählige Male von Türken, Albanern, oder auch von politisch sehr links stehenden Personen angepöbelt wurde, obwohl es die in der Gegend, wo ich wohne praktisch nicht gibt, und sie im näherem Umfeld sehr kleine Minderheiten darstellen...
    Fasst das jetzt nicht falsch auf, ich bin entschieden gegen Neo-Nazis, nur ist die Berichterstattung in den Medien nicht immer ganz sachlich, und es sind wohl immer die gleichen 3-4 Dörfer und Aufmärsche, die im Fernsehen immer wieder gezeigt werden.
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    Es kommt ganz auf das Viertel an in dem man lebt und mit welchen Leuten man umgang hat. Ich habe im Kreis Germersheim gewohnt, war aber meistens in Speyer. Speyer ist nicht so groß, aber ich kenn genug Leute dort, die gehen auf's Kaiserdom Gymnasium und meinen in Speyer gäb es fast keine Skins, wenn überhaupt welche. Dabei gibt es schon viele, aber wenn man nur die Hautstraße, die großen Supermärkte und das 'Ärzteviertel' kennt - was soll man da auch erwarten. Man konnte früher die meisten rechten an ihrer Kleidung erkennen, heute gibt es mehr und mehr die rechts sind aber sich nicht besonders kleiden.
    Die meisten rechten sitzten aber nicht in den Städten, sondern in den Kuhkäffern in der Umgebung. Böhl-Iggelheim zum Beispiel, dort sind sehr viele rechte Jugendliche und die 'leiten' die rechten in Speyer und Umgebung.

    Ich würde generel sagen, das Ausländerfeindlichkeit auf dem Land viel stärker ist als in einer Stadt wie München, weil München von seiner Geschichte her einfach mehr mit anderen Kulturen und Ausländern zu tun hatten, als so ein Kuhkaff in der Pfalz.

    Das schwirige Problem das Deutschland hat ist, dass es Einwanderer nicht sehr gewöhnt ist, und die Leute einfach nicht wissen wie so etwas normal 'abläuft'. Wenn neue Einwanderer eintreffen ist es immer so, dass Menschen erst mal angst um ihre arbeitsplätze haben, aber diese Furcht ist fast immer unbegründet, denn dadurch das es mehr willige arbeitskräfte gibt kommt die ganze Wirtschaft erst in Schwung (z.b. in Ost Deutschland wo es so wenig junge Leute gibt, die die Wirtschaft tragen könnten - sie wandern alle aus, und so verschlechtert sich die wirtschaft in einer abwärtsspirale - man bräuchte zuwachs um das zu stoppen - aber wenn keine jungen menschen da sind um kinder zu bekommen, dann sollte die ost deutschen sich eher über immigranten freuen, denn auf lange sicht (leute sehen leider immer alles kurzfristig) können immigranten die lage nur verbessern.
    Immigranten halten fast immer sehr fest an ihren glauben - das scheint in der natur von immigranten zu liegen (z.B. in London die Juden, die katholischen Iren, die Christlichen immigranten aus Barbados/den West Indies und nun die Muslimen aus Pakistan) über die Jahrhunderte ware die wellen von Immigranten die dort eintrafen immer sehr religiös, vielleicht weil sie in der fremde halt suchen. Das ist normal, aber wenn man so was einfach nicht versteht, weil man nie mit immigranten viel zu tun hatte in dem land, dann ist es verständlich, dass man nicht weiß, dass jede immigranten gruppe sich irgendwann eingliedert und wie sie sich eingliedert. Viele sind zum beispiel erboßt darüber, dass die Türken zum Teil kein Deutsch können - in den USA werfen nur wenige das den süd americanischen einwanderen vor - sie kennen sich mit einwanderen einfach besser aus und lehnen sich zurück und warten einfach ein paar generationen ab...
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    In Deutschland gibt es aber bei der Einwanderung ein Problem, das fast kein anderes europäisches Land in dem Ausmaß kennt:
    Die "Wirtschafts-Flüchtlinge".
    Das sind Leute, z.B. aus Afrika, die nur hier her kommen, weil sie hier vom Staat durchgefüttert werden, was in ihrer Heimat nicht der Fall ist.
    Da möchte ich den schwarzen Peter aber mal lieber an die Sozialdemokraten vergeben - nein, nicht wegen den vielen erteilten Aslyen - sondern weil hierzulande jeder, auch wenn er nicht arbeiten will, vom Staat durchgefüttert wird. Es geht sogar soweit, dass einige Leute in schlecht bezahlten Jobs weniger verdienen als die Leute, die von der Stütze leben, sowas kann einfach nicht sein.

    Leider haben durch die Wirtschafts-Flüchtlinge viele Leute ein schlechtes Bild von Einwanderern, auch wenn dieses Bild nicht der Realität entspricht...
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    ja, ja, da hast du schon recht - diese Wirtschaftsflüchtlinge sind aber nicht meistens Afrikaner, die würden schon arbeiten wenn sie einen job finden würden - als ich dort gewohnt habe, habe ich mich mal mit einem schwarzen aus dem nachbardorf unterhalten - er wollte so schnell wie möglich aus deutschland raus und zurück nach london. er konnte hier schlecht einen job finden und hatte immer das gefühl dass leute auf ihn hinabsehen. vielleicht war er nur paranoid, aber ich hatte schon das gefühl, dass er sich sehr ausgeschlossen fühlte. am ende hat er einfach nur auf'm bau geschafft bis er genug geld hatte für den rückflug.
    Nein, die meisten ausländer die den Deutschen wirklich nur auf der Tasche liegen sind diese sogenannten 'Russendeutschen' - so ein schwachsinn! Nur weil ihr großvater mal Deutsch war dürfen die nach Deutschland kommen, bekommen eine wohnung, start kapital und dann gehts ihnen ganz gut und sie denken nicht daran viel zu arbeiten - ok, wir wollen mal nicht generalisieren - es gibt schon welche die hart arbeiten, aber sehr viele kennen halt nur den osten von europa - dort musste man im kommunismus fast nichts arbeiten und bekam alles vom staat - jetzt sind sie in deutschland und merken keinen unterschied. ihnen fehlt der drang überhaupt eine arbeit zu suchen. na ja, wie gesagt, nicht allen - aber die junge generation wächst in so einer gegend auf mit solchen ansichten. und sie sind den Deutschen von haus aus auch noch feindlich gestimmt - nein, die Türken wollen größten teils arbeiten, die meisten wollen das, aber nicht diese 'Russendeutschen'.
    Das es der BRD wirtschaftlich schlecht geht ist ost deutschland aber zu verdanken und der überholten wieder vereinigung, in meiner ansicht
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    Ich glaubte, dass die meiste Wirkschaftsfluechtlinge kehrten aus Osteuropa?

    Meine demuetige Abbitten fuer das Mangel von Umlauten. Ich kann sie nicht sehr leicht tippen.

    Aber ich meine auch, dass die deutsche Zuwanderungssystem verrueckt ist. Diese "Spaetaussiedler", die oft mehr russisch als deutsch sind, kann deutsch sein; aber viele Leute, die vor vierzig Jahren aus die Tuerkei nach Deutschland gekommen sind, kann das nicht, obwohl sie sich Deutsch fuehlen and behandeln. Es ist bestimmt wahr, wie du gesagt hast, das man sollte nicht generalisieren. z.B muss es Tuerken geben, die echt von der Staat leben, ohne zu arbeiten. Aber solche Leute, als wollen jeden Auslander zurueck zu Hause schicken, 'weil sie alle faul sind' oder sowas, sollen einfach um sich herumsehen. Dann waere die Wahrheit klar. Oder so hoffe ich.
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    Ich habe im Deutschen Fernsehn oft reportagen und ähnliches über 'faule' Türken gesehen, über die Russendeutschen wird fast nicht berichtet (oder Täusche ich micht da? :confused: ) - ich verstehe nicht warum. Nehme an dass es einen Geschichtlichen Hintergrund hat, dass man nicht darüber berichten will, aber ich finde es unfair alles immer auf die Türken zu schieben - es gibt natürlich schon welche die ärger machen, aber als ich in Speyer war haben die abschlussklassen der gymnasien alle viele parties veranstaltet um Geld zusammen zu bringen für Abschlussball und ähnlichem. Die security firma war von dem besitzer der halle und die securities hatten die anweisung keine Russen reinzulassen - türken kamen immer noch rein. Ich fand das sehr unfair, leute die abitur machten und die parties schmissen um geld zu verdienen für den jahrgang konnten auch die securities nicht überzeugen ihre verwandten rein zu lassen (denn es waren ja auch russen im jahrgang).
    so etwas finde ich unmöglich, aber es zeigt wohl auch, dass die securities aus erfahrung wissen, dass die Russen ärger machen - die Türken anscheinend weiniger (obwohl ich mich irren könnte). Trotzdem wird immer nur von den 'bösen' Türken berichted, über die Russendeutschen kein wort (vielleicht weil sie 'Deutsche' sind.)

    Ich verstehe sowie so die Deutsche 'aber der Großvater war doch deutsch...' geschicht sowie so nicht. Nur weil ein paar deiner gene "deutsch" sind, macht das einen noch lange nicht deutsch. Viel wichtiger ist es doch wo du aufgewachsen bist, wo du zu schule gegangen bist, welchem land du dich zugehörig fühlst (und mit ausländerhass erreicht man bestimmt nicht das Leute sich Deutschland zugehörig fühlen :rolleyes: ).
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    Ich stimme ganz dazu. Wenn man als Deutscher behandelt, ist man deutsch. Aber de facto heisst nicht de jure.
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    Das mit Osteuropa ist manchmal schon makaber...
    Da soll es Leute geben, die sich gefälschte Ausweise, in denen steht, dass sie Juden sind besorgen, weil sie wissen, dass man als Jude unter Garantie in Deutschland ein Recht auf Aufenthalt bekommt, und Juden mit Samthandschuhen behandelt werden.

    Ich denke mir, dass sich echte Juden manchmal ganz schön für solche Leuten schämen, die sozusagen auf Kosten des Rufs der Juden sich in Deutschland wie sonst noch was aufführen...

    Aber Leute wie Michel Friedmann haben dem Image auch schon genug geschadet, und der ist ja auch noch Nachfahre von Schindler-Juden.
    (Für alle, denen Michel Friedmann nicht so viel sagt: Er war einige Jahren zweiter Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, hatte (und hat jetzt wieder) eine TV-Sendung, in der er die Leute beleidigt und ihnen auf übelste Art ins Wort fällt, als dann mal ans Tageslicht kam, dass er mit Kokain und Menschenhandel zu tun hatte ist er einige Zeit untergetaucht. Kurz davor hatte er eine Auseinandersetzung mit dem mittlerweile verstorbenen Israel-Kritiker Jürgen Möllemann, bei der er jede persönliche Kritik als Angriff gegen einen Juden sah, und jede Israel-Kritik als antisemitistische Äußerung sah.)
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    Das Gespräch über die Wirtschaftsflüchtlinge ist wirklich interessant. Meiner meinung nach, wird der Strom von Wirtschaftsflüchtlingen in die "reichen europäischen Länder" nie aufhören ohne Verbesserung des Lebensstandards ihrer Heimatländer.Das Problem ist dass die reichen Länder das nicht wollen,weil wenn die armen Länder reicher werden, eine exzellente Quelle von ultra-billigen Arbeitern verloren werden wird. .So ist die globalisierte Wirtschaft des einundzwanzigsten Jahrhunderts und man fragt sich wie lange noch das ganze System funktionieren kann,bevor es mit katastrophalen Konsequenzen in sich zusammenbricht...
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    Also die wirtschaftlichen Probleme im Osten sind sehr vielschichtig, das reicht ja schon, wenn du dir Ostdeutschland anschaust. Die meisten Leute die halbwegs gut qualifiziert sind gehen in den Westen, weil dort die besseren Jobs sind. Die Leute, die übrigbleiben, sind eher nicht die, die zum Wirtschaftswachstum beitragen, und da man so dort schnell die Lust verliert, sind die Leute dann auch weniger produktiv, und die Arbeitslosgkeit nimmt so große Ausmaße. Dadurch dass man in Ostdeutschland auch noch die meiste Zeit des 20. Jahrhunderts Diktatur gewohnt war, sind die Leute politisch doch recht verunsichert, und die "zu kurz gekommenen" tendieren dann auch oft zur DVU, den Republikanern, oder gar der NPD, das müssen gar nicht mal richtige Nazis sein. Seit einiger Zeit machen diese Parteien nämlich ein Programm nach dem Motto "Wir sind für den kleinen Mann", und viele Leute kapieren gar nicht, für was diese Parteien eigentlich stehen, sondern wählen sie einfach nur, weil sie glauben, dass die Rechten schon das von den Linken angerichtete Übel beseitigen werden.
    Aber gut, die PDS, die ja bekanntlich nur eine Nachfolgepartei der SED, die in der DDR regierte, ist, hat in meinen Augen auch zu viel Unterstützung im Osten, wenn man mal bedenkt, dass diese Leute im Grunde nur die Nachfolge von den Verbrechern der DDR antreten, und es ist auch vollkommen zu Recht, dass auch die PDS vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Ich finde es unbegreiflich, dass den ganzen DDR-Funktionäre nach der Wende fast nichts passiert ist, und so viele Leute das begangene Unrecht kaum als solches betrachten. Denn wenn man daran denkt, dass die DDR voll im Geiste der Massenmörder Lenin und Stalin war, sollte einem schon klar werden, dass das eigentlich gar nicht so lustig ist, sondern dass man die Partei, die diese Taten vollbrachte, die selbe Verachtung in einer Demokratie haben sollte wie NPD etc.
 
 
 
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Updated: March 31, 2006

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